Statuten des Apothekerverbandes 
   des Kantons Bern  (Version française)


 

 

I. Name, Sitz und Zweck

 

 

Name

Art. 1    Unter dem Namen APOTHEKERVERBAND DES KANTONS BERN (AKB) besteht ein Verband nach Art. 60ff ZGB.

 

 

Sitz

Art. 2    Rechtssitz des Verbands ist Bern.

 

 

Zweck

Art. 3    1     Der Apothekerverband des Kantons Bern bezweckt die Vereinigung der Apotheker, die im Kanton Bern ihren Beruf ausüben.

 

2   Er schafft die Voraussetzungen, die es dem Apotheker ermöglichen, seine beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten im Medizinalberuf zum Wohl des Patienten und der Allgemeinheit einzusetzen.

 

3   Er vertritt die Anliegen des Berufsstandes, wahrt die Interessen seiner Mit­glieder gegenüber Behörden, Institutionen, anderen Organisationen und der Öffentlichkeit. Er vertritt die fachlichen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder.

 

4   Er vertritt und unterstützt Massnahmen, die zur Wahrung und Förderung der öffentlichen Gesundheit sowie zur fachgerechten Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten dienen.

 

5   Er fördert die Fortbildung der Apotheker sowie des nichtakademischen Apotheken-Fachpersonals in enger Zusammenarbeit mit den Hochschulen und anderen Institutionen.

 

 

Aufgaben

Art. 4    1    In Erfüllung dieses Zwecks obliegen dem Verband folgende Aufgaben:
 
   Er legt im Kanton unter Berücksichtigung des schweizerischen Apothekerverbandes eine einheitliche Standespolitik fest.

 

   Er beteiligt sich an der Ausarbeitung kantonaler Gesetze, Verordnungen und weiterer Erlasse, welche die Berufsausübung und das Gesundheitswesen betreffen.

 

   Er unterstützt Programme zur Qualitätssicherung in den Apotheken und fördert Qualitätszirkel mit anderen Berufen des Gesundheitswesens.

 

2   Er ist Kollektivmitglied des Schweizerischen Apothekerverbandes und kann sich anderen inländischen Vereinen anschliessen.

 

 

 


 

 
II. Mitgliedschaft

 

 

Mitglieder-kategorien

Art. 5    1    Der Verband setzt sich aus folgenden Mitgliederkategorien zusammen:

 

-    Aktivmitglieder

 

-    Passivmitglieder

 

-    Zugewandte Mitglieder

 

-    Ehrenmitglieder

 

   Aktivmitglieder und Passivmitglieder müssen dem Schweizerischen Apothekerverband angehören.

 

   Modalitäten der Mitgliedschaft können, soweit sie nicht diesen Statuten zu entnehmen sind, in einem Mitgliederreglement geregelt werden.

 

 

Aktivmitglieder 

   Alle Aktivmitglieder müssen im Besitz eines eidgenössischen oder eines äquivalenten Apothekerdiploms sein und ihre Tätigkeit im Kanton Bern ausüben.

 

   Die Kategorie der Aktivmitglieder unterteilt sich in:

 

Gruppe A:  Inhaber und Pächter, die verantwortliche Leiter von öffentlichen Apotheken sind.

 

Gruppe B:  Verwalter

 

Gruppe C:  Apotheker in Angestelltenfunktion (öffentliche Apotheken, Industrie, Spital, Hochschulen, Verwaltung).

 

 

Passiv-mitglieder

6   Als Passivmitglieder gelten nicht mehr berufstätige ehemalige Aktivmitglieder.

 

 

Zugewandte Mitglieder

   Personen, welche die Bestimmungen für Aktivmitglieder oder Passivmitglieder in Bezug auf Berufsausweis, Berufsausübung oder Ort ihrer Tätigkeit nicht oder nicht mehr erfüllen, können als zugewandte Mitglieder aufgenommen werden. Studenten können, sofern sie die pharmazeutische Grundfächerprüfung bestanden haben (2. Vordiplom) und Mitglied des Schweizerischen Apothekerverbands sind, ebenfalls als zugewandte Mitglieder aufgenommen werden.

 

 

Ehren-mitglieder

   Apotheker oder andere Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Pharmazie oder um den Verband verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

 

Aufnahme

Art. 6    1    Die Aufnahme in den Verband erfolgt aufgrund eines schriftlichen Gesuches beim Präsidenten des Verbands. Diesem sind die erforderlichen Ausweise gemäss Art. 5, sowie ein Lebenslauf beizulegen. Die Namen der Kandidaten sind in der Schweizerischen Apothekerzeitung zu publizieren. Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet der Vorstand nach Ablauf einer dreiwöchigen Einsprachefrist seit erfolgter Publikation.

 

   Erfolgt eine schriftliche Einsprache, gibt der Vorstand dem Gesuchsteller deren Eingang bekannt. Nach Prüfung der Einsprachegründe sowie Anhörung des Gesuchstellers entscheidet der Vorstand über die Aufnahme.

Jedes Mitglied anerkennt durch seine Aufnahme in den Verband dessen Statuten, Reglemente und Beschlüsse und verpflichtet sich, diese zu befolgen.

 

 

Austritt

Art. 7        Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder durch Ausschluss.

 

2   Der Austritt kann nur auf Ende eines Verbandsjahres erfolgen. Die Austrittserklärung ist dem Vorstand schriftlich einzureichen.

 

3   Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Verbandsvermögen. Für verfallene Beiträge und für den laufenden Jahresbeitrag bleiben sie dem Verband gegenüber haftbar.

 

 

Ausschluss

Art. 8        Der Vorstand kann Mitglieder aller Mitgliederkategorien aus dem Verband ausschliessen. Vom Ausschluss bedroht sind insbesondere Mitglieder, die:

 

-    den Statuten oder Reglementen des Verbands zuwiderhandeln oder Beschlüsse, Richtlinien oder Anordnungen seiner Organe nicht befolgen.

 

-    durch ihr persönliches oder berufliches Verhalten die Interessen des Verbands oder des Berufsstandes gefährden.

 

   die finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verband nicht erfüllen.

 

 

Verfahren

   Jedes von einem Ausschluss bedrohte Mitglied ist darüber vom Vorstand mit eingeschriebenem Brief unter Nennung der Gründe zu informieren. Das Mitglied kann innert 30 Tagen seit Erhalt der Mitteilung eine persönliche Anhörung durch den Vorstand verlangen.

 

   Ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Verbandsvermögen. Für verfallene Beiträge und für den laufenden Jahresbeitrag bleiben sie dem Verband gegenüber haftbar.

 

 

Sanktionen

Art. 9        Mitglieder, die gegen Statuten und Beschlüsse des Verbands verstossen, können vom Vorstand mit oder ohne Mitteilung an die Mitgliederversammlung verwarnt werden.

 

   Vor Erlass von Sanktionen hat der Vorstand den Betroffenen auf dessen Wunsch anzuhören.

 

   Der Vorstand kann eine Konventionalstrafe bis zum Höchstbetrag von maximal Fr. 20'000.- verhängen. Dieser Entscheid ist endgültig.

 

 

Rechte

Art. 10    1     Die Mitglieder werden vom Verband im Rahmen seines Zwecks und seiner Aufgaben umfassend informiert und kollegial unterstützt.

 

   Sie geniessen alle Vorteile, die ihnen aus der Zusammenarbeit des Verbands mit anderen Organisationen erwachsen.

 

   Stimm- und wahlberechtigt sind alle Aktiv- und Passivmitglieder sowie alle im Kanton Bern als Apotheker tätigen Ehrenmitglieder.

 

 

 

Pflichten

Art. 11    1     Aktivmitglieder, Passivmitglieder und zugewandte Mitglieder verpflichten sich zur Bezahlung des von der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstands bestimmten Mitgliederbeitrags und allfälliger Sonderbeiträge. Der Jahresbeitrag für die einzelnen Mitgliederkategorien wird von der Mitgliederversammlung für das unmittelbar danach beginnende Verbandsjahr festgesetzt.

 

   Nicht beitragspflichtig sind Ehrenmitglieder.

 

   Erfolgt die Aufnahme eines Mitgliedes in der zweiten Hälfte des Verbandsjahres, so ist nur der halbe Jahresbeitrag zu entrichten. 

 

4   Für die Verbindlichkeiten des Verbands haftet ausschliesslich das Verbandsvermögen. Die Mitglieder sind nicht persönlich haftbar.

 

 

 

 

III. Organe des Verbands

 

 

Organe des Verbands

Art. 12    Die Organe des Verbands sind:

 

- die Mitgliederversammlung

 

- der Vorstand

 

- die Rechnungsrevisoren

 

 

Geschäftsjahr

Art. 13    Das Geschäftsjahr entspricht dem Verbandsjahr;

 

 

 

 

1. Die Mitgliederversammlung

 

 

Mitgliederversammlung

Art. 14        Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich im Frühjahr statt.

 

   Ausserordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Verlangen des Vorstandes oder von 1/5 der stimmberechtigten Mitglieder unter schriftlicher Angaben der Traktanden durchzuführen.

 

   Die Einberufung erfolgt unter Mitteilung der Verhandlungsgegenstände durch persönliche Einladung und durch Publikation in der Schweizerischen Apothekerzeitung.

 

   Anträge von Mitgliedern zur Aufnahme von Geschäften in die Traktandenliste der ordentlichen Mitgliederversammlung sind jeweils schriftlich 15 Tage vor der Versammlung dem Vorstand einzureichen.

 

 

Aufgaben

Art. 15        Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Verbands. Ihr stehen insbesondere folgende Befugnisse zu:

 

1.    Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung

 

2.    Entgegennahme des Jahresberichtes des Präsidenten und der Kommissionspräsidenten

3.    Abnahme der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes

4.    Wahl des Präsidenten und des Vorstandes

 5.    Wahl der Rechnungsrevisoren

 6.    Wahl der SAV-Delegierten

 7.    Festsetzung des Jahresbeitrages sowie eventueller ausserordentlicher Beiträge

 8.    Festsetzung der finanziellen Kompetenzen des Vorstandes.

 9.    Statutenrevision

 10.  Ernennung von Ehrenmitgliedern

 11.  Genehmigung von allgemein verbindlichen Reglementen

 12.  Auflösung des Verbands

    Von den Mitgliederversammlungen ist ein Beschlussprotokoll zu führen und allen Mitgliedern zuzustellen.

 

 

Wahlen und Abstimmungen

Art. 16        Die Wahlen und Abstimmungen finden in der Regel offen statt. Einem Begehren auf geheime Abstimmung muss entsprochen werden, wenn 2/5 der stimmberechtigten Anwesenden dies verlangen oder sofern sich mehrere Kandidaten für ein Amt bewerben.

 

   Soweit die Statuten nicht etwas Besonderes vorsehen, werden die Beschlüsse mit dem absoluten Mehr der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst.

 

   Für die Ernennung von Ehrenmitgliedern bedarf es einer 2/3 Mehrheit der an der Sitzung eine gültige Stimme abgebenden Mitgliedern.

   Bei Statutenänderungen bedarf es der Zustimmung des absoluten Mehrs der abgegebenen, gültigen Stimmen der Aktivmitglieder Gruppe A.

   Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden bei allen Wahlen und Abstimmungen nicht gezählt.

 

 

Urabstimmung

Art. 17    Der Vorstand kann ausnahmsweise einzelne Geschäfte, mit Ausnahme der ordentlichen Traktanden der Mitgliederversammlung, den Mitgliedern zur schriftlichen Abstimmung vorlegen. Dabei gelten sinngemäss Art. 15 und Art. 16.

 

 

 

2. Der Vorstand

 

 

Zusammensetzung

Art. 18        Der Vorstand besteht aus Präsident, Vizepräsident, Kassier und mindestens 4 weiteren Mitgliedern.

 2   Mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder müssen Aktivmitglieder der Kategorie A sein. Aktivmitglieder der Kategorie B sollten mit mindestens 1 Mitglied dem Vorstand angehören. Wenn möglich soll zudem 1 Vertreter der Hochschule als wissenschaftlicher Beirat Einsitz nehmen. Mit Ausnahme des Präsidenten konstituiert sich der Vorstand selbst.

    Er ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder anwesend sind.

 

 

Amtsdauer

Art. 19    Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt 3 Jahre. Die Wahlen finden jeweils an der Hauptversammlung statt. Die Mitglieder des Vorstandes sind nach Ablauf der Amtszeit wieder wählbar.

Aufgaben

Art. 20        Dem Vorstand stehen grundsätzlich alle Befugnisse zu, die das Gesetz oder die Verbandsstatuten nicht einem anderen Verbandsorgan zuweisen.

 

   Er überwacht die Verwaltung des Verbandsvermögens.

 3   Er kann Kommissionen einsetzen sowie Mitglieder mit besonderen Aufgaben betrauen.

    Er kann Reglemente erlassen, die jedoch, falls sie für sämtliche Mitglieder verbindlich sind, von der Mitgliederversammlung genehmigt werden müssen.

    Er kann eine Geschäftsstelle einrichten und legt die Höhe der für diese Tätigkeit auszurichtenden Entschädigung fest.

 

 

Präsident

   Der Präsident leitet die Sitzungen des Vorstands und die Mitgliederversammlung.

 

 

Kassier

   Der Kassier besorgt das Rechnungswesen, verwaltet das Verbandsvermögen und ist für den rechtzeitigen Einzug der Mitgliederbeiträge besorgt. Vor der Hauptversammlung legt er Bücher und Unterlagen den Rechnungsrevisoren vor und erstattet der Mitgliederversammlung Bericht über die Jahres- und Vermögensrechnung.

 

 

Unterschriftenregelung

Art. 21    Für Rechtshandlungen des Verbands zeichnen 2 Vorstandsmitglieder kollektiv. Für das Rechnungswesen hat der Kassier oder der Präsident im Rahmen seiner vom Vorstand festgelegten Kompetenzen Einzelunterschrift.

 

 

Sitzungen

Art. 22    Der Vorstand tritt auf Einladung des Präsidenten oder auf Verlangen von mindestens 3 Vorstandsmitgliedern zusammen.

 

 

 

 

3. Die Rechnungsrevisoren

 

 

Rechnungs-revisoren

Art. 23        Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von 3 Jahren 2 Rechnungsrevisoren und einen Ersatzrevisor; diese sind für 2 Amtsperioden wieder wählbar.

 

   Die Rechnungsrevisoren prüfen die Jahresrechnung und die Verwaltung des Verbandsvermögens. Sie erstatten zuhanden der Mitgliederversammlung Bericht und Antrag über die Jahres- und Vermögensrechnung sowie über die Entlastung des Vorstands.

 

 

 

 

IV. Besondere Bestimmungen

 

 

Begriffe

Art. 24    Alle in diesen Statuten verwendeten männlichen Bezeichnungen gelten auch für weibliche Personen.

 

 

Entschädigung

Art. 25    Vorstand und Mitglieder mit grosser Arbeitsbelastung, erhalten auf Antrag des Vorstandes gemäss Reglement eine von der Mitgliederversammlung zu bestimmende Entschädigung.

 

 

Verbandsorgan

Art. 26    Das offizielle Verbandsorgan ist das „AKB-Info“.

 

 

 

 

V. Übergangsbestimmung

 

 

Besitzstandswahrung

Art. 27    Die Rechte der bisherigen Freimitglieder werden gewahrt.

 

 

 

 

VI. Schlussbestimmungen

 

Auflösung des Verbands

Art. 28    1     Die Auflösung des Verbands kann erst nach einer zweiten Lesung in einer zweiten Mitgliederversammlung zur Abstimmung gebracht werden. Zur Annahme ist ein Mehr von 2/3 sämtlicher Mitglieder des Verbands notwendig.

 

2    Wird der Verband aufgelöst, so haben die Mitglieder keinen Anspruch auf das Verbandsvermögen. Über dessen Verwendung beschliesst die letzte Mitgliederversammlung.

 

In-Kraft-Treten

Art. 29    Diese Statuten ersetzen diejenigen vom 1. Juni 1995 und treten gemäss Beschluss der Mitgliederversammlung vom 5. Juni 2002 sofort in Kraft.

 

 

 

 

Der Präsident:                                Der Ressortleiter "Gesetze und Erlasse":

 

 

 

Aldo Kropf                                      Peter Ryser

 

   

 


Statuts
de l'Association des pharmaciens du Canton de Berne (Deutsch)

 

 

I. Dénomination, siège et but

    

Dénomination

Art. 1    L’ASSOCIATION DES Pharmaciens DU CANTON DE BERNE (ACB) est une association au sens des articles 60 et suivants du Code civil suisse.

 

Siège

Art. 2    Le siège de l’association est à Berne.

 

But

Art. 3    1    L'Association des pharmaciens du canton de Berne a pour but de réunir les pharmaciens qui exercent leur profession dans le canton de Berne.

 

2   Elle crée les conditions qui permettent aux pharmaciens de mettre leurs connaissances médicales et leurs capacités professionnelles au service du public et des patients.

3   Elle représente la profession et protège les intérêts professionnels et économiques de ses membres auprès des autorités, des institutions, d'autres organisations et du public.

 

4   Elle défend et soutient les mesures visant à sauvegarder et à promouvoir la santé publique et à assurer un approvisionnement adéquat de la population en médicaments.

 

5    En collaboration étroite avec les universités et d'autres institutions, elle favorise la formation continue des pharmaciens et de leur personnel spécialisé sans formation universitaire.

 

Tâches

Art. 4    1     Pour atteindre ce but, l'association est chargée des tâches suivantes:

 

-    Au niveau cantonal, elle définit une déontologie applicable à l'ensemble de la profession, tout en tenant compte de la politique de la Société suisse des pharmaciens.

 

-    Elle participe à l'élaboration des lois cantonales, des ordonnances et des autres actes législatifs relatifs à l'exercice de la profession et à la santé publique.

 

-    Elle soutient les programmes d'assurance qualité dans les pharmacies et encourage les cercles de qualité communs avec d'autres professions de la santé.

 

2    Elle est membre collectif de la Société suisse des pharmaciens et peut se joindre à d'autres associations suisses.

 

II. Membres

 

Catégories de membres

Art. 5    1     L’association se compose des catégories de membres suivantes:

-.  membres actifs

 

  membres passifs

 

  membres associés

 

  membres honoraires

 

   Les membres actifs et les membres passifs doivent appartenir à la Société suisse des pharmaciens.

 

3    La qualité de membre est régie par les présents statuts. Si certaines modalités font défaut, un règlement des membres peut les prévoir.

 

Membres actifs

4    Tous les membres actifs doivent être titulaires d’un diplôme fédéral de pharmacien ou d’un diplôme de pharmacien équivalent et exercer leur activité dans le canton de Berne.

 

5    La catégorie des membres actifs se divise en:

 

Groupe A:  Propriétaires et locataires à bail assumant, sous leur propre responsabilité, la direction de pharmacies publiques .

 

Groupe B:  Gérants

 

Groupe C: Pharmaciens ayant un statut d’employé (pharmacie publique, industrie, hôpital, université, administration).

 

Membres passifs

6    Les membres passifs sont les anciens membres actifs qui ont mis fin à leur activité professionnelle.

 

Membres associés

7    Les personnes qui ne satisfont pas ou plus aux conditions imposées aux membres actifs ou aux membres passifs (diplôme, exercice de la profession, lieu d'activité) peuvent être admises comme membres associés. Les étudiants qui ont réussi l'examen fédéral des sciences pharmaceutiques de base (2e examen propédeutique) et qui sont membres de la Société suisse des pharmaciens peuvent être également admis comme membres associés.

 

Membres honoraires

8    Sur proposition du comité, l’assemblée générale peut décerner le titre de membre honoraire à une personnalité (pharmacien ou non) qui s'est particulièrement distinguée au service de la pharmacie ou en faveur de l’association.

 

Admission

Art. 6    1     La demande d'admission doit être adressée par écrit au président de l'association. Elle est complétée par les certificats nécessaires aux termes de l’art. 5 et par un curriculum vitæ. Les noms des candidats sont publiés dans le Journal suisse de pharmacie. Le comité décide de l’admission des nouveaux membres après l'écoulement d'un délai d'opposition de trois semaines à compter de la publication.

 

2    Le cas échéant, le comité communique l'opposition au candidat. Il statue après examen des motifs de l'opposition et audition du candidat.

 

3    A l'admission, le membre reconnaît les statuts, règlements et décisions de l'association et s'engage à s'y conformer.

 

Sortie

Art. 7    1     La qualité de membre s’éteint par la démission, le décès ou l'exclusion.

 

2    La démission ne peut avoir lieu qu’à la fin d'un exercice. Elle doit être présentée par écrit au comité.

 

3    Les membres sortants n'ont aucun droit sur les biens de l'association. Les cotisations échues et la cotisation de l'année en cours restent dues.

 

Exclusion

Art. 8    1     Le comité peut exclure de l’association les membres de toutes les catégories. Sont particulièrement menacés d’exclusion les membres qui:

  enfreignent les statuts ou les règlements de l’association ou ne suivent pas les décisions, les directives ou les dispositions de ses organes;

  mettent en danger par leur comportement personnel ou professionnel les intérêts de l’association ou de la profession;

  ne remplissent pas leurs obligations financières à l’encontre de l’association.

 

Procédure

2    Tout membre menacé d'exclusion doit en être informé par le comité qui lui communiquera un exposé des motifs par lettre recommandée. Le membre peut exiger d’être entendu personnellement par le comité dans les 30 jours suivant la réception de la lettre.

 

3    Les membres exclus n'ont aucun droit sur les biens de l'association. Les cotisations échues et la cotisation de l'année en cours restent dues.

 

Sanctions

Art. 9    1     Le comité peut adresser un avertissement – avec ou sans communication à l'assemblée générale – aux membres qui contreviennent aux statuts et aux décisions de l’association.

 

2    Avant d’arrêter des sanctions, le comité doit entendre la personne concernée si celle-ci en exprime le souhait.

 

3    Le comité peut infliger une peine conventionnelle d’un montant maximal de Fr. 20'000.-. Cette décision n’est pas susceptible d’appel.

 

Droits

Art. 10    1     L'association fournit à ses membres une information exhaustive et leur offre son soutien collégial dans le cadre du but et des tâches qui lui sont assignés.

 

2    Les membres bénéficient de tous les avantages résultant de la coopération de l’association avec d'autres organisations.

 

3    Tous les membres actifs et passifs ainsi que tous les membres honoraires exerçant l'activité de pharmaciens dans le canton de Berne ont le droit de vote et d’élection.

 

Obligations 

Art. 11    1     Les membres actifs, les membres passifs et les membres associés s'engagent à payer la cotisation de membre ainsi que les éventuelles cotisations spéciales fixées par l'assemblée générale sur proposition du comité. La cotisation annuelle des différentes catégories de membres est fixée par l’assemblée générale pour l'exercice suivant.

 

2    Les membres honoraires ne paient pas de cotisation.

 

3    Les membres admis dans la deuxième moitié de l'exercice ne versent que la moitié de la cotisation annuelle. 

 

4    Seuls les biens de l'association répondent des engagements de cette dernière. Les membres ne sont pas personnellement responsables.

 

 

 

III. Organes de l’association

 

Organes de l’association

Art. 12    Les organes de l’association sont:

 

-   l’assemblée générale

 

-   le comité

 

-   les réviseurs

 

Exercice

Art. 13    L’exercice ou année d'activité de l'association commence le 1er janvier et se termine le 31 décembre de l’année suivante.

 

 

 

1. Assemblée générale

 

Assemblée générale 

Art. 14    1     L’assemblée générale ordinaire se réunit une fois par an au printemps.

 

2    Les assemblées générales extraordinaires doivent se réunir à la demande du comité ou d'un cinquième des membres disposant du droit de vote avec mention écrite de l’ordre du jour. 

 

3    Les participants reçoivent une convocation personnelle avec communication de l'ordre du jour. La convocation fait également l’objet d’une publication dans le Journal suisse de pharmacie.

 

4    Les demandes d’inscription de sujets à l’ordre du jour de l'assemblée ordinaire doivent être présentées par écrit au comité 15 jours avant la date de l'assemblée.

 

Tâches

Art. 15    1     L’assemblée générale est l’organe suprême de l’association. Elle a, en particulier, les attributions suivantes:

 

1.    elle approuve le procès-verbal de la dernière assemblée générale;

 

2.    elle prend connaissance du rapport annuel du président et des présidents des commissions;

 

3.    elle approuve le bilan annuel et donne décharge au comité;

 

4.    elle élit le président et les membres du comité;

 

5.    elle nomme les réviseurs;

 

6.    elle élit les délégués à la Société suisse des pharmaciens;

 

7.    elle fixe la cotisation annuelle et d’éventuelles cotisations extraordinaires;

 

8.    elle détermine les compétences financières du comité;

 

9.    elle se prononce sur la révision des statuts;

 

10. elle nomme les membres honoraires;

 

11. elle approuve les règlements de portée générale;

 

12. elle prononce la dissolution de l'association.

 

2    Les réunions des assemblées générales font l'objet d'un procès-verbal envoyé à tous les membres.

 

Elections et votations

Art. 16    1     Les élections et votations ont généralement lieu à main levée. Le scrutin se déroule à bulletin secret si deux cinquièmes des électeurs présents le demandent ou si plusieurs candidats postulent à une même fonction.

 

2    A défaut de disposition particulière des statuts, les décisions sont prises à la majorité absolue des suffrages valables exprimés.

 

3    La majorité des deux tiers des suffrages valables exprimés est requise pour la nomination des membres honoraires.

 

4    Pour la modification des statuts, la majorité absolue des suffrages valables exprimés des membres actifs du groupe A est requise.

 

5    Les votes non valables et les abstentions ne seront pas pris en compte pour les élections et votations.

 

Consultation directe

Art. 17    A l'exception des questions relevant de l'assemblée générale ordinaire, le comité peut exceptionnellement soumettre certaines affaires aux membres, qui votent par écrit. Les articles 15 et 16 s'appliquent par analogie.

 

 

2. Le Comité

 

Composition

Art. 18    1     Le comité se compose du président, du vice-président, du trésorier et d’au moins 4 autres membres.

 

2    Au moins la moitié des membres du comité doivent être membres actifs de la catégorie A. Au moins un membre du comité devrait appartenir à la catégorie B des membres actifs. Si possible, un représentant d’un établissement d'enseignement supérieur devrait être inclus à titre de conseiller scientifique. A l'exception du président, le comité se constitue de lui même.

 

3    Il peut prendre des décisions si au moins quatre membres du comité sont présents.

 

Durée du mandat 

Art. 19    La durée du mandat du comité est de 3 ans. Les élections ont lieu pendant l'assemblée générale. Les membres du comité peuvent être réélus à la fin de leur mandat.

 

Tâches

Art. 20    1     En règle générale, le comité jouit de tous les pouvoirs qui ne sont pas attribués par la loi ou les statuts à un autre organe de l'association.

 

2    Il contrôle la gestion des biens de l’association.

 

3    Il peut mettre en place des commissions et confier des tâches particulières aux membres.

 

4    Il peut édicter des règlements, qui doivent toutefois être approuvés par l'assemblée générale s'ils ont caractère obligatoire pour tous les membres.

 

5    Il peut créer un secrétariat général et il fixe la rémunération de son Secrétaire.

 

Président

6    Le président dirige les réunions du comité et de l'assemblée générale.

 

Trésorier

7   Le trésorier est chargé de la comptabilité, il gère les biens de l'association et veille à l'encaissement en temps utile des cotisations. Avant l'assemblée générale, il présente aux réviseurs les livres et les documents comptables. Il soumet à l'assemblée générale un rapport sur les comptes annuels.

 

Régime des signatures

Art. 21    Les actes engageant l’association sur le plan juridique doivent être revêtus de la signature collective de 2 membres du comité. En matière de comptabilité, le trésorier ou le président signent individuellement, dans le cadre des compétences qui leur ont été assignées par le comité.

 

Séances

Art. 22    Le comité se réunit sur invitation du président ou sur demande d'au moins 3 membres du comité.

 

 

 

3. Les réviseurs 

 

Réviseurs 

Art. 23    1     L'assemblée générale nomme 2 réviseurs et un suppléant pour une durée de 3 ans; leur mandat peut être renouvelé 2 fois.

 

2    Les réviseurs vérifient les comptes annuels et contrôlent la gestion des biens de l’association. Ils présentent à l'assemblée générale leur rapport et leurs propositions au sujet des comptes annuels et de la décharge du comité.

 

 

IV. Dispositions particulières

 

Remarque terminologique

Art. 24    Toutes les désignations de personnes du sexe masculin apparaissant dans ces statuts s’appliquent aussi aux personnes du sexe féminin.

 

Indemnités

Art. 25    Sur demande du comité, le comité et les membres dont la charge de travail aura été considérable reçoivent, conformément au règlement, une indemnité qui devra être approuvée par l'assemblée générale.

 

Publications

Art. 26    L’organe de publicité de l'association est „AKB-Info“.

 

 

 

V. Disposition transitoire

 

Maintien des acquis

Art. 27    Les droits des membres libres actuels sont maintenus.

 

 

 

VI. Dispositions finales

 

Dissolution de l’association

Art. 28    1     La dissolution de l’association ne peut être soumise au vote qu’après une deuxième lecture lors d’une deuxième assemblée générale. Une majorité qualifiée des deux tiers de tous les membres de l’association est nécessaire.

 

2    En cas de dissolution, les membres n'ont aucun droit sur les biens de l’association. La dernière assemblée générale décide de leur utilisation.

 

Entrée en vigueur

Art. 29    Les présents statuts remplacent ceux du 1er juin 1995 et entrent immédiatement en vigueur conformément à la décision de l'assemblée générale du 5 juin 2002.

 

 

 En cas de conflit d'interprétation des statuts, la version allemande prévaut.

Le président:                                  Le chef du ressort "Loi et ordonnances":

 

 

 

Aldo Kropf                                    Peter Ryser